Zur Rasse

Ein großer Hund im kleinen Körper


Stets fröhlich, gut gelaunt und immer zu Unfug bereit – so lässt sich der Charakter der Russells kurz beschreiben.Der robuste, widerstandsfähige und ausdauernde Charakter macht ihn vor allem für aktive Menschen zu einem idealen Begleiter. Es gibt wenige Aufgaben, für die ein Russell nicht geeignet wäre. Ob Jagdhelfer oder Reitbegleiter, er arbeitet als Rettungshund und wird im Hundesport erfolgreich geführt. Er ist intelligent und lernt schnell. Seine Kinderliebe und sein unbeschwertes Wesen
machen ihn zum idealen Familienhund.


Die Entstehung der Rasse

Der Anfang der Russell Terrier liegt in Dartmouth in der englischen Grafschaft Devon. Dort wurde 1795 der Pfarrer John Russell geboren,sein Spitzname war Jack. Schon während seiner Studienzeit in Oxford begann er mit der Terrierzucht. Die erste Hündin hatte eine weiße Grundfarbe mit wenigen farbigen Flecken. Ihr Fell war anliegend und die Beine pfeilgerade. Mit diesen Merkmalen entsprach sie schon damals im Wesentlichen dem heutigen Rassestandard. Um diesen Terriertyp für die Jagd zu vervollkommnen, erwarb der Pfarrer bunt gefleckte Arbeitsterrier und züchtete einen Jagdhund nach seinen Ansprüchen.Auch nach seinem Tod wurden die Terrier des Pfarrers Russell entsprechend seinem Idealbild als "Working Terriers" weiter gezüchtet. Aufgrund ihres Charakters und ihrer Vielseitigkeit gerieten sie nicht in Vergessenheit und wurden seit 1930 schließlich als Rassehunde unter dem Namen ihres Schöpfers weltweit berühmt.

quelle : Buch "Parson und Jack Russell Terrier" von Karin Wegner

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